BtrFS – Erste Schritte

Btrfs (B-tree FS) ist ein neuen Dateisystem für Linux und möchte den gleichen Funktionsumfang wie ZFS bieten. Ein Vorteil von Btrfs ist, dass es Teil jedes aktuellen Linux Kernel ist. Ziel ist es, einen Überblick der wichtigen Kommandos zu erhalten.

sudo apt install btrfs-tools

RAID 1 (Spieglung) ist mit Btrfs sehr einfach möglich. Man gibt einfach die Partitionen der Festplatten (sdb1,sdc1) an.

sudo mkfs.btrfs -m raid1 -d raid1 -L "BTRFS_RAID" /dev/sdb1 /dev/sdc1

Damit ist die Spieglung der Festplatten erstellt. Die BlockID kann man sich mit ganz einfach anzeigen lassen.

sudo blkid

Die UUID von dem RAID1 tragen wir in die Startdatei ein.

sudoedit /etc/fstab

UUID=2f633613-45b4-36cf-b4be-90a1748f4753   /mnt/data   btrfs  defaults,subvol=/,compress,autodefrag,inode_cache   0  0

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High Availability Storage GlusterFS

Mit GlusterFS kann man einen Hochverfügbaren Speicher aufbauen. Für den Versuch brauchen wir drei Server mit Ubuntu 18.04 (bionic). Ubuntu ist auf Laufwerk /dev/sda1 installiert und eine Datenpartition /dev/sdb1.

Wir erstellen eine GPT Partitionstabelle.

sudo parted /dev/sdb mklabel gpt

Legen ein Primäre Patition an.

sudo parted -a opt /dev/sdb mkpart primary ext4 0% 100%

Formatieren diese mit dem Dateisystem Ext4.

sudo mkfs.ext4 /dev/sdb1

Legen zwei Verzeichnisse an.

sudo mkdir /mnt/{data,gluster}

Fügen den Mount hinzu.

echo "/dev/sdb1 /mnt/data ext4 defaults 0 0" | sudo tee -a /etc/fstab

Unsere drei Server können wir in der Hosts Datei hinterlegen.

sudoedit /etc/hosts

192.168.56.101	hostA
192.168.56.102	hostB
192.168.56.103	hostC

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DRBD – Distributed Replicated Block Device

Das Distributed Replicated Block Device (DRBD) ist ein verteiltes Blockdevice mit Spiegelung (RAID1) auf zwei unterschiedliche Server. Für die Installation verwenden wir zwei Server (hostA,hostB) mit Ubuntu 18.04 (bionic) auf Laufwerk (/dev/sda1) und einer Datenplatte (/dev/sdb1).

Wir setzten jeweil den Hostnamen auf hostA und hostB.

echo 'hostA' |sudo tee /etc/hostname

Wir können die Hostnamen auf beiden Servern hinterlegen.

sudo vim /etc/hosts

192.168.56.104 hostA
192.168.56.109 hostB

Die Installation von DRBD ist einfach.

sudo apt-get install drbd-utils

Jetzt sollen wir das Kernel Modul laden.

sudo modprobe drbd

Das DRBD Modul sollte erfolgreich geladen sein.

lsmod |grep drbd

Nach einem Neustart soll das Modul automatisch geladen werden.

echo 'drbd' | sudo tee -a /etc/modules

Beispiele für die Konfiguration liegen hier:

– /etc/drbd.d/global_common.conf
– /usr/share/doc/drbd-utils/examples/drbd.conf.example.gz

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