Kategorie: Ubuntu

Grub Update per Linux Rescue-System

Sollte es eine Fehler beim starten vom Bootmanager Grub geben, so muss man ein Linux Rettungssystem starten. Der Boot-Manager mit dem Defekt befindet sich auf einer Festplatte (/dev/sda1).

1. Mount der Festplatte im Rettungssystem

sudo mount /dev/sda1 /mnt

2. Mounten der Systemverzeichnisse

sudo mount -o bind /dev /mnt/dev
sudo mount -o bind /proc /mnt/proc
sudo mount -o bind /sys /mnt/sys

oder so…

for dir in /dev /dev/pts /proc /sys /run; do sudo mount --bind $dir /mnt/$dir; done

3. Rooten von Festplatte

sudo chroot /mnt

4. Grub neu schreiben

Die Einstellungen von Grub sind in /etc/default/grub gespeichert oder im Verzeichnis /etc/default/grub.d/.

sudo update-grub

Quelle: Debian Grub

MongoDB Passwort erstellen

MongoDB erstellt keine Benutzeranmeldung nach der Installation.

Wir legen also einen Benutzer „admin“ mit einem Passwort „new_password_here“ als Root in der Datenbank „admin“ an.

use admin
db.createUser({user:"admin", pwd:"new_password_here", roles:[{role:"root", db:"admin"}]})
db.auth("admin", "new_password_here")

Dem Service müssen wir die Anmeldung über den Parameter „auth“ mitteilen.

sudo nano /lib/systemd/system/mongod.service

ExecStart=/usr/bin/mongod --auth --config /etc/mongod.conf

Oder wir setzen den Wert „authorization“ in der Konfiguration.

sudo nano /etc/mongod.conf

security:
  authorization: enabled

In der Kommandozeile ist der Aufruf per Parameter möglich.

mongo -u admin -p new_password_here --authenticationDatabase admin

Quellen: Mongodb Handbuch

Webserver per LTE Mobilfunk über SSH Tunnel bereitstellen

In diesem Artikel wollen wir einen Web-Server ohne öffentliche IP Adresse mit einem LTE Stick im Internet betreiben. Dazu brauchen wir zusätzlichen einen virtuellen Server mit einer festen öffentlichen IP Adresse. Ein virtuellen Server (1 vCPU + RAM 512MB + SSD 10G) gibt es ab 1,- EUR pro Monat. Der vServer sollte eine feste IPv4 und IPv6 Adresse haben.

+=============================+          +=========+         +==========+
| Privater Server + LTE Stick |--dyn.IP--| vServer |-fixe IP-| Internet |
+=============================+          +=========+         +==========+

Bei einer Verbindung mit dem Mobilfunknetz per LTE Stick wird dem Teilnehmer eine private IPv4 (10.xx.xx.xx) dynamisch zugewiesen. Diese IP wird per NAT mit einer öffentlichen IPv4 Adresse verbunden. Nur einige Mobilfunkanbieter verteilen schon IPv6 Adressen, jedoch kein Anbieter bietet eine feste IP Adresse an. Der private Server soll jedoch immer unter der gleichen Adresse erreichbar sein.

Auf die Einrichtung vom LTS Stick, Mobil- und SSH-Verbindung werde ich nicht weiter eingehen. Es soll hier nur kurz und kompakt die Einrichtung eine SSH Tunnel beschrieben werden.

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VPN Wireguard mit Ubuntu 20.04 in drei Schritten

Mit Ubuntu LTS 20.04 wird das Kernel Modul für Wireguard ausgeliefert. Eigentlich ist Wiregaurd erst in Kernel 5.6 enthalten, jedoch verwendet Ubuntu 20.04 den Long Term Kernel 5.4. Das Kernel Modul für Wireguard wurde extra von Kernel 5.6 in 5.4 zurück portiert und ist somit sofort nutzbar.

In diesem Artikel beschreibe ich die Einrichtung von Wireguard für den Client und Server.

Wir installieren die Wiregard Tools und einen Programm zur Erzeugung von QR-Codes.

sudo apt-get install wireguard-tools qrencode

Für die Konfiguration legen wir zwei Verzeichnisse an.

sudo mkdir -p /etc/wireguard /root/wireguard

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Automatischer Neustart von Apache

Systemd erlaubt es einen Dienst wie Apache im Fehlerfall automatisch neu zu starten. Dafür bietet Systemd ein Drop-In Replacement von Konfiguration an.

Die Erweiterung eine bestehenden Konfiguration ist recht einfach.

Wir legen ein Verzeichnis mit dem Names des Service (apache2.service) an.

sudo mkdir /etc/systemd/system/apache2.service.d/

In diesem Verzeichnis wird eine neue Konfigruationsdatei angelegt.

sudo vim /etc/systemd/system/apache2.service.d/restart.conf

Der Inhalt der Konfiguration steuter den Neustart (Restart=on-failure) vom Dienst im Fehlerfall. Der Neustart erfolgt nach einer Wartezeit von 5 Sekunden (RestartSec=5s) mit maximal 10 Versuchen (StartLimitBurst=10). Wird der Dienst manuell gestoppt, so erfolgt kein automatischer Neustart (RemainAfterExit=no).

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Samba unter Linux einrichten

Wir wollen unter Linux eine Freigabe für Dateien einrichten, damit von Windows oder Linux daraug zugeriffen werden kann.

Dafür brauchen wir den Samba Server, welchen wir zuerst installieren müssen.

sudo apt install samba

Wir richten den Benutzer „Otto“ ein, welche Teil der Gruppe „sambashare“ wird, sich aber nicht an dem Linux anmelden darf. Ein Home-Verzeichnis (/home/otto) braucht der Benutzer nicht. Diese Verzeichnis legen wir auf seine zukünftiges Freigabeverzeichnis.

sudo useradd -M -d /mnt/data/nas -s /usr/sbin/nologin -G sambashare otto

Damit der Benutzer „Otto“ auf seine Freigabe zugreifen kann, müssen wir noch ein Kennwort vergeben. Der Benutzer muss in Linux hinterlegt sein, sonst gibt es jetzt einen Fehler.

sudo smbpasswd -a otto

Die Freigabe mit dem Namen „nas“ für Benutzer „Otto“ und Gruppe „sambashare“ auf Verzeichnis „/mnt/data/nas“ wird in der Datei „smb.conf“ hinzugefügt.

sudo vim /etc/samba/smb.conf

[nas]
comment = NAS black box
path = /mnt/data/nas
read only = no
browsable = yes
force create mode = 0600
force directory mode = 0700
valid users = otto @sambashare

Nun noch ein Neustart der Samba Dienste „smbd“ und Netbios Dienste „nmbd“.

sudo systemctl restart smbd nmbd

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BtrFS – Erste Schritte

Btrfs (B-tree FS) ist ein neuen Dateisystem für Linux und möchte den gleichen Funktionsumfang wie ZFS bieten. Ein Vorteil von Btrfs ist, dass es Teil jedes aktuellen Linux Kernel ist. Ziel ist es, einen Überblick der wichtigen Kommandos zu erhalten.

sudo apt install btrfs-tools

RAID 1 (Spieglung) ist mit Btrfs sehr einfach möglich. Man gibt einfach die Partitionen der Festplatten (sdb1,sdc1) an.

sudo mkfs.btrfs -m raid1 -d raid1 -L "BTRFS_RAID" /dev/sdb1 /dev/sdc1

Damit ist die Spieglung der Festplatten erstellt. Die BlockID kann man sich mit ganz einfach anzeigen lassen.

sudo blkid

Die UUID von dem RAID1 tragen wir in die Startdatei ein.

sudoedit /etc/fstab

UUID=2f633613-45b4-36cf-b4be-90a1748f4753   /mnt/data   btrfs  defaults,subvol=/,compress,autodefrag,inode_cache   0  0

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High Availability Storage GlusterFS

Mit GlusterFS kann man einen Hochverfügbaren Speicher aufbauen. Für den Versuch brauchen wir drei Server mit Ubuntu 18.04 (bionic). Ubuntu ist auf Laufwerk /dev/sda1 installiert und eine Datenpartition /dev/sdb1.

Wir erstellen eine GPT Partitionstabelle.

sudo parted /dev/sdb mklabel gpt

Legen ein Primäre Patition an.

sudo parted -a opt /dev/sdb mkpart primary ext4 0% 100%

Formatieren diese mit dem Dateisystem Ext4.

sudo mkfs.ext4 /dev/sdb1

Legen zwei Verzeichnisse an.

sudo mkdir /mnt/{data,gluster}

Fügen den Mount hinzu.

echo "/dev/sdb1 /mnt/data ext4 defaults 0 0" | sudo tee -a /etc/fstab

Unsere drei Server können wir in der Hosts Datei hinterlegen.

sudoedit /etc/hosts

192.168.56.101	hostA
192.168.56.102	hostB
192.168.56.103	hostC

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DRBD – Distributed Replicated Block Device

Das Distributed Replicated Block Device (DRBD) ist ein verteiltes Blockdevice mit Spiegelung (RAID1) auf zwei unterschiedliche Server. Für die Installation verwenden wir zwei Server (hostA,hostB) mit Ubuntu 18.04 (bionic) auf Laufwerk (/dev/sda1) und einer Datenplatte (/dev/sdb1).

Wir setzten jeweil den Hostnamen auf hostA und hostB.

echo 'hostA' |sudo tee /etc/hostname

Wir können die Hostnamen auf beiden Servern hinterlegen.

sudo vim /etc/hosts

192.168.56.104 hostA
192.168.56.109 hostB

Die Installation von DRBD ist einfach.

sudo apt-get install drbd-utils

Jetzt sollen wir das Kernel Modul laden.

sudo modprobe drbd

Das DRBD Modul sollte erfolgreich geladen sein.

lsmod |grep drbd

Nach einem Neustart soll das Modul automatisch geladen werden.

echo 'drbd' | sudo tee -a /etc/modules

Beispiele für die Konfiguration liegen hier:

– /etc/drbd.d/global_common.conf
– /usr/share/doc/drbd-utils/examples/drbd.conf.example.gz

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