Samba unter Linux einrichten

Wir wollen unter Linux eine Freigabe für Dateien einrichten, damit von Windows oder Linux daraug zugeriffen werden kann.

Dafür brauchen wir den Samba Server, welchen wir zuerst installieren müssen.

sudo apt install samba

Wir richten den Benutzer „Otto“ ein, welche Teil der Gruppe „sambashare“ wird, sich aber nicht an dem Linux anmelden darf. Ein Home-Verzeichnis (/home/otto) braucht der Benutzer nicht. Diese Verzeichnis legen wir auf seine zukünftiges Freigabeverzeichnis.

sudo useradd -M -d /mnt/data/nas -s /usr/sbin/nologin -G sambashare otto

Damit der Benutzer „Otto“ auf seine Freigabe zugreifen kann, müssen wir noch ein Kennwort vergeben. Der Benutzer muss in Linux hinterlegt sein, sonst gibt es jetzt einen Fehler.

sudo smbpasswd -a otto

Die Freigabe mit dem Namen „nas“ für Benutzer „Otto“ und Gruppe „sambashare“ auf Verzeichnis „/mnt/data/nas“ wird in der Datei „smb.conf“ hinzugefügt.

sudo vim /etc/samba/smb.conf

[nas]
comment = NAS black box
path = /mnt/data/nas
read only = no
browsable = yes
force create mode = 0600
force directory mode = 0700
valid users = otto @sambashare

Nun noch ein Neustart der Samba Dienste „smbd“ und Netbios Dienste „nmbd“.

sudo systemctl restart smbd nmbd

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BtrFS – Erste Schritte

Btrfs (B-tree FS) ist ein neuen Dateisystem für Linux und möchte den gleichen Funktionsumfang wie ZFS bieten. Ein Vorteil von Btrfs ist, dass es Teil jedes aktuellen Linux Kernel ist. Ziel ist es, einen Überblick der wichtigen Kommandos zu erhalten.

sudo apt install btrfs-tools

RAID 1 (Spieglung) ist mit Btrfs sehr einfach möglich. Man gibt einfach die Partitionen der Festplatten (sdb1,sdc1) an.

sudo mkfs.btrfs -m raid1 -d raid1 -L "BTRFS_RAID" /dev/sdb1 /dev/sdc1

Damit ist die Spieglung der Festplatten erstellt. Die BlockID kann man sich mit ganz einfach anzeigen lassen.

sudo blkid

Die UUID von dem RAID1 tragen wir in die Startdatei ein.

sudoedit /etc/fstab

UUID=2f633613-45b4-36cf-b4be-90a1748f4753   /mnt/data   btrfs  defaults,subvol=/,compress,autodefrag,inode_cache   0  0

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Check_mk im Docker Container

Es gibt von Check_mk RAW eine offizielle Version auf dem Docker Hub.

Die Installation von Check_mk ist damit sehr einfach.

sudo docker container run -dit -p 8080:5000 -v /omd/sites --name monitoring -v /etc/localtime:/etc/localtime -e CMK_SITE_ID=mysite -e MAIL_RELAY_HOST='mailrelay.mydomain.com' --restart always checkmk/check-mk-raw:1.5.0-latest

Das Kennwort für den Zugang wird automatisch generiert. Zu sehen ist es in den Logs.

sudo docker logs monitoring

Mit dem Benutzer und Kennwort kann man sich zu Check_mk verbinden.

http://localhost:8080/mysite/check_mk/

Das Image basiert auf Debian. Das kann man im Container überprüfen.

sudo docker exec -it monitoring bash

Weitere Informationen gibt es auf den offiziellen Seiten.

Quelle: Docker Hub, Mathias Kettner

High Availability Storage GlusterFS

Mit GlusterFS kann man einen Hochverfügbaren Speicher aufbauen. Für den Versuch brauchen wir drei Server mit Ubuntu 18.04 (bionic). Ubuntu ist auf Laufwerk /dev/sda1 installiert und eine Datenpartition /dev/sdb1.

Wir erstellen eine GPT Partitionstabelle.

sudo parted /dev/sdb mklabel gpt

Legen ein Primäre Patition an.

sudo parted -a opt /dev/sdb mkpart primary ext4 0% 100%

Formatieren diese mit dem Dateisystem Ext4.

sudo mkfs.ext4 /dev/sdb1

Legen zwei Verzeichnisse an.

sudo mkdir /mnt/{data,gluster}

Fügen den Mount hinzu.

echo "/dev/sdb1 /mnt/data ext4 defaults 0 0" | sudo tee -a /etc/fstab

Unsere drei Server können wir in der Hosts Datei hinterlegen.

sudoedit /etc/hosts

192.168.56.101	hostA
192.168.56.102	hostB
192.168.56.103	hostC

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DRBD – Distributed Replicated Block Device

Das Distributed Replicated Block Device (DRBD) ist ein verteiltes Blockdevice mit Spiegelung (RAID1) auf zwei unterschiedliche Server. Für die Installation verwenden wir zwei Server (hostA,hostB) mit Ubuntu 18.04 (bionic) auf Laufwerk (/dev/sda1) und einer Datenplatte (/dev/sdb1).

Wir setzten jeweil den Hostnamen auf hostA und hostB.

echo 'hostA' |sudo tee /etc/hostname

Wir können die Hostnamen auf beiden Servern hinterlegen.

sudo vim /etc/hosts

192.168.56.104 hostA
192.168.56.109 hostB

Die Installation von DRBD ist einfach.

sudo apt-get install drbd-utils

Jetzt sollen wir das Kernel Modul laden.

sudo modprobe drbd

Das DRBD Modul sollte erfolgreich geladen sein.

lsmod |grep drbd

Nach einem Neustart soll das Modul automatisch geladen werden.

echo 'drbd' | sudo tee -a /etc/modules

Beispiele für die Konfiguration liegen hier:

– /etc/drbd.d/global_common.conf
– /usr/share/doc/drbd-utils/examples/drbd.conf.example.gz

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Docker mit Cockpit steuern

Mit dem Cockpit hat man die Möglichkeit, die Auslastung eines Server zu prüfen. Über zusätzliche Module kann man auch Docker steuern.

Der Cockpit ist Teil von Ubuntu 18.04 (bionic).

sudo apt install -t bionic-backports cockpit cockpit-docker

Damit der Benutzer „USER“ auch Zugriff auf Docker erhält, muss er in die Gruppe von Docker hinzugefügt werden.

sudo usermod -aG docker USER

Der Zugriff auf das Cockpit erfolgt per Internet unter Port 9090.

http://localhost:9090/

Quelle: UbuntuBackports